Umleitung des Sillwassers
Taucheinsatz für Trockenlegung der Baustelle im Sillzwickel.
Das städtische Tiefbauamt führt derzeit erweiterte Bauarbeiten bei der sogenannten Sill-Welle vor der Inneinmündung durch. Für diesen Zweck ist es erforderlich, den geteilten rechten Sillflussbereich trocken zu legen. Hierfür wurde eine spezielle Hochwassersperre, bestehend aus einem riesigen Kunststoffschlauch (6 m x 3 m x 32 m), welcher mit Wasser gefüllt werden muss, angeschafft. Dieser Folienschlauch wurde am rechten Sillufer, an einem eigenen Betonanker verhängt und mithilfe eines Kranes bis zum betonierten Flussbettteiler ausgelegt. Speziell ausgerüstete Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Innsbruck brachten zwei Tiefsaugpumpen im Flussbett in Stellung und stellten die Druckleitung von den Pumpen zu den eigenen Anschlüssen im Folienschlauch her. Ca. 300.000 Liter Wasser wurden aus der Sill in diesen Schlauch gepumpt, der sich dann als dichte Wassersperre, zwischen den Uferböschungen in das Flussbett legte.
Trotz der eisigen Temperaturen von bis zu -14 Grad konnte dieses Vorhaben soweit fertiggestellt werden, dass um 15:30 Uhr der geplante Baustellenbereich annähernd trocken gelegt war. Als Zusatzmaßnahme ist in weiterer Folge, eine aus Sandsäcken bestehende Sperre direkt bei der Einmündung in den Inn zu errichten, damit auch das dort befindliche Kehrwasser aus dem Sillbett abgehalten wird.
Einsatzleiter: Ing. Josef Hundsbichler




